Teilnahmezahlen

  • An der aktuellen Substudie nehmen seit Ende März 2015 teil:

     

    135 Personen am psychologischen Interview

     

    68 Personen an der MRT-Untersuchung

     

    (Stand: 14.01.2016)

     

     

 

Was ist Magnetresonanztomographie?

Die Untersuchungen bei dieser Studie werden mit einem Verfahren durchgeführt, das als Kernspintomografie oder Magnetresonanztomographie (abgekürzt MRT oder MRI) bezeichnet.

Die MRT ist ein medizinisches Standardverfahren, mit dem sich Bilder vom Inneren des Körpers aufnehmen lassen (d.h. Organen, Knochen und Gelenken, Blutgefäßen, usw.). Während ein Hauptanwendungsgebiet der MRT in der Entdeckung von Krankheiten bzw. deren Ursachen liegt, wird die Methode inzwischen vermehrt eingesetzt, um die Funktionsweise des gesunden Körpers zu untersuchen. Für die Hirnforschung spielen vor allem zwei Anwendungsbereiche eine Rolle: Die strukturelle Bildgebung, und die funktionelle Bildgebung.

 


© Radiologische Uniklinik Bonn

 

Wie funktioniert die Methode?

Während der Messung liegt die zu untersuchende Person in einem starken, röhrenförmigen Magneten. Das Magnetfeld wird benötigt, um im Körper mit Hilfe von Radiowellen eine bestimmte Art von Teilchen in Schwingung zu versetzen, die man häufig als „Kernspins“ bezeichnet (daher der Begriff: „Kernspintomografie“).

Das Schwingungsverhalten dieser Kernspins unterscheidet sich in Abhängigkeit vom Körpergewebe, in dem sich die Teilchen befinden (z.B. Knochen, Muskeln, Blut, Hirngewebe). Entsprechend lässt das messbare Schwingungsverhalten Rückschlüsse über die Art des Körpergewebes zu, in dem sich die Kernspins befinden. Nach diesem Prinzip lässt sich ein Körperteil Schicht für Schicht betrachten und so ein „Gesamtbild“ des untersuchten Körperteils erstellen.

Dabei hat MRT einen wichtigen Vorteil: Anders als beim klassischen Röntgen und bei der Computer-Tomographie (CT) arbeitet man bei der MRT nicht mit Röntgenstrahlung, sondern mit Magnetfeldern. Wegen der fehlenden  Röntgenbelastung können MRT-Aufnahmen theoretisch beliebig häufig wiederholt werden. Aus rund 30 Jahren praktischer Anwendung sind keine gesundheitlichen Folgeschäden bekannt, die sich auf die Anwendung der MRT-Technik zurückführen lassen, sofern einige Ausschlusskriterien beachtet werden.

 

 

 

 

 

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